Review: Revell easykit Pocket TIE FIGHTER

Der Modellbau Spezialist Revell bietet schon seit vielen Jahren ein mehr oder minder umfangreiches Sortiment an STAR WARS Modellbausätzen. Besonders beliebt sind die Modelle aus der easykit-Reihe, die sich durch einen vergleichsweise geringen Preis, die Möglichkeit eines einfachen Zusammenbaus ohne Hilfsmittel sowie grundlegende Kolorierung auszeichnen.

Produktdaten

  • Maße: 21,4 x 14,8 x 3,4 cm
  • Maßstab: 1:100
  • Gewicht: ca. 100g
  • Bauteile: 22
  • Preis: ca. 10€

Galerie

Zusammenbau

Eine simpel strukturierte Schritt-für Schritt-Anleitung ermöglicht den Zusammenbau innerhalb weniger Minuten. Die Teile sind sehr leicht von den Gußästen abzutrennen. Wer mag, kann dabei eventuelle Gußreste von den Bauteilen mit Zuhilfenahme eines scharfen Messers oder einer Feile entfernen. Der gesamten Optik schadet diese zusätzliche Arbeit zumindest nicht. Da einige Elemente jedoch sehr filigran sind, sollte man sowohl beim Herausbrechen als auch bei der Nachbearbeitung Vorsicht walten lassen.

Optik & Verarbeitung

Für seine geringe Größe bietet das Modell des kleinen imperialen Jägers einen beachtlichen Detailgrad. Selbst das Cockpit ist einigermaßen detailliert gestaltet und durch die transparenten Fenstersegmente lässt sich sogar der TIE-Fighter Pilot erahnen. Hier hatte ich vor dem Auspacken weniger erwartet und wurde positiv überrascht. 

Die Kolorierung des Modells entspricht so ziemlich meiner Erwartung. Im Gegensatz zu manch anderen STAR WARS Vehikeln sieht man in den Filmen an den TIE Fightern selbst kaum Gebrauchsspuren bzw. Weathering. Solche Details wären bei einem  entsprechenden Modell also relativ unbegründet.

Die Verarbeitung krankt ein wenig an dem Prinzip des Steckmodells. Verbindungen halten zwar, dürften sich bei eventueller Bespielung aber recht schnell lösen. Hier sollte man entgegen der Vorgabe vielleicht über den Einsatz eines Modell-Klebstoffes nachdenken. Für die Verwendung als unbewegtes Standmodell ist der Zusammenhalt der Bauteile allerdings ausreichend.

Revell hat dem Päckchen netterweise einen kleinen Ständer beigelegt, dass zwar optisch völlig in Ordnung ist, aber aus dem TIE Fighter leider einen Wackeldackel macht. Kleinste Berührungen führen da zu ungeahnten Pendelbewegungen. Bei soliden baulichen Gegebenheiten daheim ist das ok, bei nachgebenden Holzdielen und wackelnden Schränken hinterlässt das aufgebockte Modell jedoch einen sehr albernen Eindruck.

Funktionen

Die Cockpit-Luke (nicht zu verwechseln mit DEM „Cockpit-Luke“) lässt sich nach oben hin öffnen, um einen Blick ins Innere zu ermöglichen. Weitere Funktionen beschränken sich auf das sehr funktionale in der Gegend rumstehen. Für einen Modellbausatz ist das ausreichend, schließlich handelt es sich dabei erst zweit- oder dritt-, wenn nicht sogar fünftrangig um ein Action-Spielzeug.

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Fazit

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Von | 2017-09-22T15:59:39+00:00 16. Januar, 2015|Konsum, News, Reviews, Toys|0 Kommentare

Über den Autor:

Ben ist die musikalische, aber vielleicht auch fragwürdig talentierte Hälfte von Radio Tatooine. Wenn er sein Unvermögen nicht im Podcast selbst zum Besten gibt, schneidet er die Episoden, bastelt willkürliche Jingles oder läuft, seinen Hasbro X-Wing dabei in der Hand haltend, schreiend durch die Gegend.